Ginas Geschichte
Hallo ich bin Gina, eine schwarze (mit bisschen weiss) Hovawartdame geboren am 20.05.2004, aber was heisst Hovawart? - das muss ich dir zuerst erzählen:
Meine Rasse “Hovawart” stammt ursprünglich aus dem sechzenten Jahrhundert.
Meine Vorfahren lebten fast nur auf Burgen, Schlösser und Höven. Der Name kommt aus dem Mittelhochdeutschen - “Hova bedeutet “Hof” und “wart” entspricht “Wärter”.
Meine Urahnen waren eine kreuzung zwischen Schäferhund - Neufundländer und Leonberger
Wir Hovawart finden eine vielseitige Verwendung als Begleit, - Wach, - Schutz, - Rettungs-und Fährtenhund. Was man aber auch nicht vergessen darf, wir sind sehr treu, Kinderliebend und haben eine besondere Familienbindung.
Ich lebe zusammen mit meiner adeligen Mutter Namens “Anouk - Amalie vom Fürsten” in einer geräumigen Wohnung im schönen Land Tirol.
Mein “Herrchen und Frauchen” werden Thomas und Lisi gerufen, die mich sowie auch Mama Anouk sehr lieben.
Und was soll ich sagen… meine “Family” hat mit mir das Leben gerettet!
Denn ohne dieser wäre ich sicher verblutet und nicht mehr am Leben.
Es war Mitte Juni, eine schöne laue Sommernacht. Zu dem Zeitpunkt war ich noch keine 6 Wochen alt, als es passierte:
Nichtsahnend schlief und träumte ich mit meiner Mama Anouk und den Geschwistern im Wohnzimmer vor der offenen Balkontür.
Genau weiss ich auch nicht mehr wie alles kam, aber plötzlich drang ein Marder ins Wohnzimmer. Offensichtlich hat er es nur auf mich abgesehen, wahrscheinlich weil ich damals die schwächste und kleinste vom Wurf war.
Ich lag nur mehr wimmernd auf dem Boden - in einer Blutlache. Der Marder hat mich angegriffen, und schwer verletzt.
Meine Geschwister verkrochen sich in einer Ecke und hatten nur noch Angst. Gottseidank behielt meine Mama Anouk die Nerven, und bellte so lange, bis sie Herrchen davon wachkriegte.
Der Marder hat sich natürlich in der Zwischenzeit aus dem Staub gemacht, was übrigblieb waren meine verschreckten Geschwister samt Mama Anuok.
Mein Frauchen hat mich getröstet , und ist mit mir auf dem schnellsten Weg zum Tierarzt. Der musste zuerst das Blut stillen, dass ich immer noch verlor. Danach bekam ich noch eine lokale Betäubung, dann erst konnte er mich am Gaumen nähen. Der Marder hatte voll zugeschlagen….Die nächsten 2 Wochen konnte ich dadurch nicht mehr die Milch von meiner Mama saugen.
Zwei volle Wochen lang, alle zwei, drei Stunden hat mich Melanie (ist die Tochter von Herrchen und Frauchen) mit der Pipette – gefüllt mit Babynahrung, gefüttert. Anders wärs nicht gegangen. Nur so konnte ich überleben.
Durch den grossen Blutverlust bin ich für eine Hovawartdame eher klein geblieben. Aber dafür ein richtiges Energiebündel das den ganzen Tag nur spielen und laufen kann.
Meine Hobbys sind mit Herchen oder Frauerl Gassi gehen, Ball spielen, schwimmen, buddeln, Stöckchen suchen und noch vieles mehr….
Während Herrchen meine Geschwister auch in guten Familien untergebracht hat, hat mein Frauerl (entgegen ihrem ursprüngliche Vorhaben) beschlossen mich mit meiner Mama Anouk im Doppelpack zu behalten. Und ich glaube , das hat sie bis heute nicht bereut.
Gina



























Montag, 17. September 2007 14:41
Da hast du aber ganz schön Glück gehabt, Kollegin! Ein großes Kompliment an deine Zweibeiner für die liebevolle Zuwendung und fachkundige Hilfe!