Hunde mit Handicap
Heute habe ich eine sehr interessante Seite entdeckt.
Darin geht es um Hunde, die trotz ihrer körperlichen Behinderung voll im Leben stehen.
Besonders beeindruckt hat mich die Geschichte von der tapferen, dreibeinigen Mischlingshündin Rosi aus Spanien.
Rosis Leidensweg:
Wahrscheinlich gehörte früher die Hündin einem Jäger, der sie mehr als roh behandelt haben muss.
Mischlingshündin Rosi erzählt wie sie von ihrem Vorbesitzer behandelt wurde
“Er hat mir die Beine gebrochen - vermutlich aus reiner Machtdemonstration - aber zur Zucht war ich anscheinend noch immer gut genug. Meine Würfe kann ich gar nicht mehr zählen. Aber man braucht nur mein Gesäuge anzusehen, dann weiss man wovon ich spreche”
Jedenfalls kam Rosi dann als behindeter Hund (gebrochener Vorderlauf) in ein hofffnungslos überfülltes Tierheim.
Doch das Netwerk für Hunde mit Handicap holte die Mischlingshündin aus diesem Tierheim raus, um sie nach Deutschland zu bringen. Dort wurde sie vorerst als Pflegehund liebevoll aufgenommen.
Rosi wurde auch sofort tierärztlich versorgt. Die alte Verletzung an ihrem Vorderlauf war schon zu alt und zu verwachsen. Aber ihre neuen Zweibeiner hofften trotzdem das Bein ihrer Hündin noch retten zu können.
Die Hündin konnte das Bein schon lang nicht mehr nutzen - sie schleifte es nur noch dem Boden nach und schürfte sich dadurch immer wieder die Pfote wund.
Also entschloss sich der Tierarzt das Bein der Hündin zu amputeiren.
Aber damit nicht genug:
Kurz darauf entdeckten die Tierärzte Tumore beim Gesäuge.
Rosi musste sozusagen von hinten bis nach vorne aufgeschnitten werden um die Milchleiste zu entfernen.
Es folgte noch eine weitere, dritte Operation . Diesmal musste ihr eine Zehe amputiert werden.
Doch die kleine tapfere Kämpferin hat die ganzen Torturen überaschend gut überstanden. Geholfen hat sicher auch die liebevolle Betreuung ihrer “Pflegeeltern”. Und die haben sich jetzt entschlossen, Rosi bis an ihr Lebensende zu behalten. Somit bleibt ihr eventuell auch ein ungewisses Schicksal erspart.
Diese Geschichte zeigt auf, dass man Hunde nur auf Grund einer körperlichen Behinderung ihn nicht gleich einzuschläfern braucht. Das sieht man an der Hündin Rosi ganz deutlich. Die läuft jetzt halt mit drei Beinen voller Energie und Lebensfreude durchs Hundeleben. So als wär gar nichts passiert.
Fazit:
Auch Hunde mit Handicap ist ein lebenswertes Dasein möglich. Sie sind deswegen keine “armen Hunde” wie häufig angenommen wird.


























